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Wissenswertes zur Geschichte der Katzen

Erst mit Beginn der Sesshaftigkeit begann sich zwischen Mensch und Katze eine Beziehung aufzubauen. Die ersten Katzen lebten nachweislich ca. 2000 v. Chr. im alten Ägypten; Statuen, Wandmalereien und mehrere zehntausend Mumienfunde belegen dies. Die meisten von ihnen ähnelten der afrikanischen Wild- oder Falbkatze, die leicht getigert war.
Da die Ägypter Getreide zur Vorratshaltung in Kornkammern anbauten, wurden durch das Problem der Mäuse und Ratten Katzen angelockt, die schließlich bald unverzichtbar für die Bauern wurden, da sie als wichtigste Nutztiere die so wichtigen Kornkammern hüteten. Man verehrte sie schon bald als Gottheiten und erkor die Katze zur höchsten Göttin, der Göttin Bastet. Das wohl bekannteste Katzendenkmal, die Sphinx, mit einem Frauenkopf auf einem Katzenkörper symbolisiert dies; außerdem baute man zu Ehren der Katzen einen Tempel, in dessen Mitte eine 20 Meter hohe Katzenstatue in Form einer Frau mit einem Katzenkopf und einem Korb am rechten Arm stand. Als Garantie für den Fortbestand des Wohlstands hielt man Katzen zu Tausenden im Tempel und ließ sie durch Priester füttern und pflegen. Wer eine Katze tötete, war der Todsünde schuldig und wurde getötet.


Autor   Marion Fürmetz
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