Welches Potential bietet ein berufsbegleitendes Studium?
Wenn man heute einen Blick auf die zahlreichen Angebote wirft, die es für ein berufsbegleitendes Studium gibt, dann fällt als Erstes die erstaunlich breite Palette der möglichen Fachrichtungen auf. Damit kann man entweder auf bereits vorhandene Fachkenntnisse aufbauen oder sich neue Perspektiven in einer völlig anderen Fachrichtung erschließen. Wichtig ist, dass man die Zugangsvorrausetzungen erfüllt, die von der Fernakademie, der Fachschule oder der Hochschule gefordert werden. Nicht für alle Studiengänge ist Hochschulreife erforderlich. In vielen Fällen reichen auch ein Realschulabschluss und eine angeschlossene Berufsausbildung in der gewählten Fachrichtung.
Am besten ist es natürlich, wenn ein berufsbegleitendes Studium vom Arbeitgeber gefördert wird. Das kann sein, indem er die Studiengebühren übernimmt oder einen für die jeweiligen Tage frei stellt, an denen von der Bildungseinrichtung das persönliche Erscheinen vor Ort gefordert wird. Alternativ ist in einzelnen Fällen auch eine Förderung über das Arbeitsamt möglich. Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass eine unmittelbar drohende Kündigung mit der Weiterbildung verhindert werden kann. Fragen kostet nichts, lautet hier die Devise.
Dass man seine Chancen auf eine gute Karriere im Unternehmen durch ein berufsbegleitendes Studium verbessern kann, steht definitiv fest. Dieser Trend verstärkt sich derzeit, weil im Moment eine steigende Anzahl von Firmen wieder auf eine langfristige Personalplanung und Personalentwicklung setzen, nachdem man in den beiden Krisenjahren aus Gründen der Kosteneinsparung lediglich ein operatives Personalmanagement verfolgt hat. Deshalb sollte man seinen Wunsch nach einer Weiterbildung unbedingt in der Personalabteilung des eigenen Unternehmens vortragen, falls es sich um eine Fachrichtung handelt, die im Unternehmen benötigt werden könnte.
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