Siemens Waschmaschinen mit internationalem Know How
Hersteller der Siemens Waschmaschinen ist nicht etwa die Siemens AG selbst, wie im Allgemeinen angenommen wird. Die Siemens AG tat sich vor mehr als vierzig Jahren mit der Bosch GmbH zusammen, um die Hausgeräteproduktion zu optimieren. Im Ergebnis kam das Joint Venture Unternehmen Bosch Siemens Hausgeräte GmbH dabei heraus, bei dem sich beide Schirmherren das Mitspracherecht brüderlich teilen. Für die Siemens Waschmaschinen brachte die enge Kooperation entscheidende Vorteile. Bosch, wo von Haus aus Geräte für das Bauwesen produziert werden, brachte Technologien mit ein, die dafür sorgten, dass die Siemens Waschmaschinen robust und langlebig gebaut werden. Für die günstige Produktion der einzelnen Elemente der elektronischen Steuerung hat man ebenfalls gut vorgesorgt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem thailändischen Elektronikhersteller Hitachi bringt dem Unternehmen Bosch Siemens Hausgeräte GmbH den Vorteil, dass man nicht nur einen Kostenvorteil erlangt, sondern die Steuerelemente der Siemens Waschmaschinen schnell und unbürokratisch an die jeweiligen Erfordernisse der einzelnen Modell angepasst werden können. Dabei bekommt man nicht nur unter dem originalen Markennamen die hoch entwickelten Siemens Produkte, sondern kann sich auch bei den Marken Neff, Gaggenau, Constructe und Continental, um nur einige zu nennen, sicher sein, dass man Siemens Waschmaschinen mit modernem und robustem Innenleben kauft. Ursache des Handels mit so vielen Markennamen ist, dass sich das Joint Venture immer weiter ausgebreitet und viele kleinere Unternehmen in schwierigen Situationen aufgekauft hat. So bringt es die GmbH inzwischen auf über vierzig Niederlassungen in immerhin vierzehn Ländern. Dabei geht der Trend zur Globalisierung der Produktion noch weiter. Erst 2007 wurde der Grundstein für neue Fabriken im Ausland gelegt.
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