Schritte zur Stabilisierung des US-Finanzmarktes
Kaum ein Tag vergeht derzeit ohne neue Hiobsbotschaften aus den USA. Zwar stecken auch europäische Staaten wie Spanien und Großbritannien inmitten einer Krise, doch auf kein anderes land schaut man mehr, als auf die USA.
Während hierzulande trotz Milliardenabschreibungen bei den Banken Endverbraucher kaum Zinsanstiege für Sofortkredite und Ratenkredite zu verzeichnen haben, sind die Probleme der US-Verbraucher von ganz anderer Dimension.
Der erste Schritt, der dort zu bewerkstelligen ist, wäre die Stabilisierung des Immobilienmarktes. Dieser befindet sich derzeit in einer gefährlichen Spirale: wenn ein Kreditnehmer sein Darlehen nicht wie vereinbart zurückzahlen kann, droht ihm die Zwangsversteigerung seines Hauses. Das sorgt für ein Überangebot an Häusern und drückt die Preise. Dadurch übersteigt bei weiteren Kreditnehmern das aufgenommene Darlehen den Verkehrswert des Hauses und es werden zusätzliche Sicherheiten fällig. Können diese nicht erbracht werden, droht auch hier die Zwangsversteigerung und so weiter.
In Deutschland gibt es einen derartigen Teufelskreis noch nicht, denn hierzulande sind die Kriterien an eine Kreditvergabe weitaus strenger und auch die Darlehen besser besichert. Wie der Vergleich auf http://www.online-kredite.com/immobilienkredit.html zeigt, sind hierzulande die Zinsen sogar noch auf einem historisch niedrigen Niveau, was Häuslebauern entgegen kommt.
Ein zweiter Schritt zur Stabilisierung des US-Finanzmarktes ist der staatliche Eingriff, denn – obwohl marktwirtschaftlich unerwünscht – kann in dieser Extremsituation nur so das System vor dem Kollaps bewahrt werden.
Und erst, wenn die letzten Bilanzen bereinigt sind und das System sich stabilisiert hat, können die Banken damit beginnen, verlorenes Vertrauen der Anleger und Kunden wiederzugewinnen. Denn letzten Endes waren sie es, die – mit freundlicher Unterstützung der US-Notenbank durch die Flutung des Marktes mit billigem Geld – den Kollaps erst herbeigeführt haben.
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