Porzellan-Sammlung im Zwinger
Nun endlich nach langer Renovierungszeit kann man wieder die Sammlung seltener und schöner Porzellanfiguren im Zwinger besuchen. Nach dem Peter Marino bereits die Ostasien-Galerie des Zwingers neu gestaltet hatte, ist nun auch ein weiteres Konzept von dem New Yorker Designer und Architekten umgesetzt worden. Und die Renovierungen am mathematisch-physikalischen Salon sowie an der Sempergalerie gehen langsam aber stetig weiter voran.
Der Dresdner Zwinger hat eine seiner alten Attraktionen in neuem Licht wieder. Das Design aus Seide, Gold und Glas soll die Exponate besser zur Geltung bringen. Sowohl Sammlungsdirektor Herr Pietsch als auch Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden Herr Roth waren voll des Lobes für die neu gestalteten 650 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Renovierung war vor allen Dingen durch die Mittel aus dem zweiten Konjunkturpaket möglich und kostete insgesamt 2,4 Millionen Euro. Auch das Eröffnungsjahr 2010 scheint nicht zufällig, hat die Kunstsammlung in Dresden doch 450-jähriges Bestehen. Der geplante Ausbau des japanischen Palais für die Porzellan-Ausstellung ist jedoch vorerst auf Eis gelegt.
Marino selbst bezeichnet die von August dem Starken gegründete Porzellansammlung als ein Wunder der Welt. August selbst war geradezu süchtig nach dem 'weißen Gold'.
Diese umfangreiche Sammlung, welche auch viel Meissener Porzellan, aber auch ostasiatisches Porzellan des 17. und 18. Jahrhunderts beinhaltet, ist immer einen Besuch wert. Die vielen Räume sind thematisch sortiert und bieten einen großen, in diesem Maße sonst auf der Welt nicht vorhandenen, Umfang an keramischer Kunst. Außer Montags ist die Sammlung immer von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Wer also einmal in Dresden ist, sollte sich dies nicht entgehen lassen.
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