Papiervermeidung im Haushalt
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Papier und Pappe ist in Deutschland ziemlich hoch. Generell wird zur Papierherstellung erhebliche Energie benötigt und damit auch eine entsprechende Menge des Treibhausgases CO2 ausgestoßen. Zusätzlich werden Umwelt und Klima geschädigt, weil man für die Herstellung auf dem gesamten Globus ausgedehnte Waldflächen rodet. Dass das natürlich Einfluss auf das globale Klima hat, dürfte nur wenigen bewusst sein.
Im Haushalt wird noch zu selten Recyclingpapier verwendet. Zu bedenken ist, dass dessen Herstellung viel weniger Energie kostet als die Produktion von Papier mit frischen Fasern. Außerdem kann Altpapier vergleichbare qualitative Eigenschaften zeigen wie normales Papier.
Verbraucher können im Haushalt auf vielfältige Weise Papier vermeiden. Getränkekartons, die immerhin zum größten Teil aus Papier bestehen, sind nicht unbedingt notwendig. Vom unnötigen Papierverbrauch einmal abgesehen, sind die Kartons aus Verbundmaterial, welches schwer wiederzuverwerten ist. Mehrweg-Flaschen sind daher für Verbraucher und Umwelt sinnvoller.
Für Toilettenpapier sollte auch kein zusätzlicher Baum gefällt werden, da es Produkte aus 100 Prozent Altpapier zu kaufen gibt. Am Blauen Engel ist die Umweltverträglichkeit des Produktes feststellbar. Auch Papiertaschentücher sind allseits sehr im Gebrauch. Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche mehrere Tausend Papiertaschentücher pro Jahr. Daran müssen dann große Waldflächen glauben. Die Papierflut an Werbematerial, die jeder Verbraucher kennt, kann man eindämmen, indem man sich in der sogenannten Robinsonliste einträgt. Diese Liste registriert kostenlos Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen.
Der Verbraucherschutz stellt umfassende Informationen zur Verfügung, wie Verbraucher im Haushalt Energie und Geld sparen können und auf diese Weise einen Beitrag für Klima- und Umweltschutz leisten können.
Verbraucherschutz
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