Masdar-City - sieht so unsere Stadt der Zukunft aus?
Masdar City soll 50.000 Einwohner beherbergen und eine Stadt für umweltbewusste Bürger sowie Firmen, Forscher und Spezialisten im Bereich der erneuerbaren Energien und emissionsfreien Technologien und der zukünftige Maßstab für nachhaltige Stadtentwicklung und sauberes Leben werden.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten soll die 22 Milliarden Dollar teure Öko-Stadt Masdar-City südlich von Abu Dhabi bis 2016 fertiggestellt werden.
Die Erbauer wählten den Namen „Masdar“ aus dem Arabischen - es steht für „Ursprung“ oder „Quelle“.
Keine Abgase, kein Abfall, keine Energieverschwendung – man geht neue Wege - ohne Öl!
Eben deshalb sind auch Autos in der Planung nicht vorgesehen. Innerhalb der Stadt wird ein durchdachtes und bedarfsorientiertes Verkehrsnetz mit neuartigen Elektroantrieb-Kabinen eingesetzt.
Das neue Konzept setzt an 4 Kernpunkten an:
Energiegewinnung, geringer Wasserverbrauch, Recycling und Energiespeicherung
Es wäre die erste Co2-neutrale Stadt und eine Antwort auf die Fragen nach globalem Klimaschutz.
Den Strom liefern Solaranlagen auf der Kuppel, welche die Stadt ringsherum umhüllt. Mit dem Bau von Masdar-City und einem geplanten Forschungszentrum für erneuerbare Energien, wendet sich Abu Dhabi von der Ölförderung ab und könnte damit zum Vorreiter werden,, Öl durch Solartechnik als Energiequelle abzulösen. Weiterhin sollen die Müllverbrennung als Energiequelle, sowie wiederverwendbare Verpackungen nach europäischem Vorbild, den grünen Kurs ergänzen.
Durch einen um 50 Prozent geringeren Verbrauch innerhalb der Stadt soll die, am Persischen Golf sonst übliche und sehr aufwendige Wassergewinnung durch Entsalzungsanlagen, reduziert werden.
Sämtliche in der Stadt befindlichen Gebäude sollen mittels Niedrigbauweise konstruiert werden. Durch den geringen Abstand zueinander soll kühle Luft besser gespeichert werden können. Masdar-City sollte damit circa 20 Grad kühler sein als andere Städte in dieser Region.
Die Bauarbeiten für das Prestigeprojekt sind angelaufenen, jedoch sprach die Projektleitung bereits im März diesen Jahres von Umsetzungsproblemen. Die gefallenen Immobilienpreise in den Emiraten stellen ein weiteres Problem dar, und man fragt sich, ob das Projekt finanziell überhaupt realisierbar ist. Das größte Problem, (dir) die Vergrößerung des Zentrums, bleibt weiterhin ungelöst, da die Möglichkeiten durch die kuppelartige Bauweise begrenzt sind.
Sicher noch nicht perfekt, aber die Ökostadt auf der arabischen Halbinsel ist ein Ausblick in eine mögliche Zukunft, in der ein gesundes und umweltfreundliches Leben ohne Komforteinbußen und schlechtes Gewissen möglich ist.
Stadt der Zukunft oder prestigeträchtige Utopie? In jedem Fall ein Ausblick in eine mögliche Zukunft.
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