Kleiner Pfeil – große Wirkung
Zielsicherheit ist das Wichtigste beim Dartsport. Das Können der Spieler ist dabei jedoch nur ein Faktor unter vielen. Der beste Spieler hilft beim Dart nicht, wenn sein Pfeil nicht perfekt ausbalanciert ist. Der Aufbau eines Darts untergliedert sich dabei in drei Bereiche: der Spitze – offiziell Barrel genannt, dem Schaft und den Flügeln oder Blättchen am Ende, Flights genannt.
Bei der Spitze unterscheidet man je nach Beschaffenheit des verwendeten Materials zwischen Soft-Darts und Steeldart.
Dartspiele beim Steeldart werden mit einem bis zu 30,5 cm langen Pfeil gespielt. Wie der Name schon sagt ist die Spitze hierbei aus Metall. In den meisten Fällen handelt es sich da bei den heute hergestellten Barrels um eine Nickel-Wolfram-Legierung, die sich durch eine besondere Langlebigkeit der Spitzen auszeichnet. Die schwerere Spitze erlaubt hier ein Gesamtgewicht des Darts von bis zu 50 Gramm.
Die softe Variante der Pfeile wird für die neuere Richtung des Automatendarts, auch Electronic-Dart (E-Dart) genannt, verwendet. Die Barrels sind hier aus einem Kunststoff hergestellt. Die Pfeile für Soft-Dart dürfen aufgrund des leichteren verwendeten Materials maximal ein Gewicht von 18 Gramm und eine maximale Länge von 16,8 Zentimetern.
Das Flugverhalten der Pfeile wird neben der Spitze durch die kleinen „Flügel“ am hinteren Ende beeinflusst. Diese kleinen Blättchen werden Flights genannt. Sie sorgen für den Auftrieb des Pfeiles und die Stabilisierung während des Flugs. Hergestellt werden sie meist aus Nylon oder Polyester. Je fester und dicker die Flights sind, desto besser kann der Spieler die Flugeigenschaften seines Pfeils vorherbestimmen, da bei entsprechenden Flügeln die Pfeile nicht so stark wie bei anderen Varianten trudeln.
Für ein optimales Treffergebnis müssen die einzelnen Komponenten jedoch aufeinander abgestimmt sein. Ist die Spitze zu leicht für die Flights oder die Flights zu leicht für eine schwerere Spitze, lässt sich für die Dartspiele nicht vorhersagen, wie der Pfeil sich im Spiel verhält.
Ohne eine ausgefeilte Balancierung zwischen den drei Bestandteilen des Pfeils könnte der Spieler also gar nicht treffsicher sein Ziel anvisieren.
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