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Interessante Fachbegriffe zum Rasierer

Zunehmend mehr Hersteller, die sich auf einer Internetseite präsentieren, bieten nicht nur Werbung für ihre neuesten Kreationen, sondern auch vielseitige Informationen. Natürlich werden sämtliche Rasierer bis ins Details beschrieben, aber bei Braun etwas erhält man viele Tipps zu den Themen Rasur und Epilation. Gillette hat sogar ein Lexikon im Angebot, das mit interessanten Begriffen aufwarten kann.
Ägypter
Unter diesem Begriff erfährt man, dass bereits die Ägypter vor über 7000 Jahren kreativ bei der Entwicklung diverser Rasierer waren. Als Materialien für die Klinge kamen unter anderem Feuerstein und Bronze zum Zuge. Rasieren war bei den Ägyptern nicht nur eine Frage der Mode, sondern gehörte auch zur Vorbereitung auf den Kampf. Der Rasierer kam im Gesicht und am Kopf sowie Körper zum Einsatz, um der Haut mehr Kühlung zu verschaffen und den Befall von Läusen zu verhindern.
Babylonier
Im Gegensatz zu den Ägyptern hielten die Babylonier weniger vom Rasieren. Ihnen war der Bart so heilig, dass Schwüre erst dann ernst genommen wurden, wenn sie „beim Barte“ abgelegt worden waren. Angesichts der erfolgreichen Entwicklung der ersten Rasiercremes, angerührt aus Asche und Fett, muss es wohl doch den ein oder anderen Rasierer gegeben haben.
Balbo-Bart
Die Kombination aus Schnurrbart und Kinnbart – ohne dass es wie beim Henriquatre eine Verbindung gibt – geht auf den erfolgreichen Flieger aber auch hochrangigen Faschisten Italo Balbo zurück. Zum Glück ist diese Bartform nicht derart negativ belastet wie es bei anderen politisch orientierten Bartformen – etwa der Fliege, der vielleicht am meisten verabscheuten Bartfrisur - der Fall ist.
Bartschatten
Ein wenig Esprit versprüht Gillette bei der Erklärung des Bartschattens. Gemeint sind jene Bartstoppeln, die bei stärkerem Bartwuchs am Ende des Tages auftreten, wenn man(n) den Rasierer morgens benutzt hat. Optisch hat dieser Ein-Tages-Bart oft durchaus etwas Gewinnbringendes; eine Auffassung, die von vielen Frauen geteilt wird. Allerdings zieht das weibliche Geschlecht dann häufig die Distanz der Nähe zum Bart vor. Bei manchen Frauen führt mehrfaches Küssen eines Mannes mit Bartschatten zu heftigen Hautreaktionen. Gelegentlich wird es aber auch als angenehm empfunden, was sicher auch mit dem Härtegrad der Stoppeln zusammenhängt.
Kerniger Look
Interessant ist, dass Gillette auf den Bartschatten, sozusagen der Ein-Tages-Bart und auf den kernigen Look, in etwa der Vier-Wochen-Bart, eingeht, aber den berühmt-berüchtigten Drei-Tage-Bart nicht ins Lexikon aufgenommen hat, obwohl es hierfür ja sogar spezielle Rasierer gibt. Allerdings sind die Übergänge sicher auch fließend und manch einer braucht auch zwei, drei Wochen Zeit, bis sich ein solider Drei-Tage-Bart entwickelt hat. Der etwas wild-verwegene Stil wird – vor allem in bestimmten Kreisen – durchaus gern gesehen.


Autor   Bernd Radler
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