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Immobilien in der Krise?

Immobilien sind seit der Wirtschaftskrise der USA, wo es ja um geplatzte Kredite für Immobilien in Nordamerika geht, in den Medien häufig und oftmals kritisch thematisiert. Dabei ist es auch in Zeiten kränkelnder Weltwirtschaft eine solide Kapitalanlage, in Immobilien zu investieren, sofern diese nicht ausschließlich zum Zwecke der Spekulation genutzt werden sollen, sondern eine tatsächliche Nutzung in Betracht gezogen wird. Es macht einen Unterschied, ob Immobilien USA oder beispielsweise Immobilien Mallorca thematisiert werden, handelt es sich doch im ersten Fall um Bauten für eine Generation, deren Substanzwert auf einen Zeitraum von 10, vielleicht 20, 30 Jahre erhalten bleiben wird, oder ob es sich z.B. um eine Finca handelt, die sowohl in der Bausubstanz mehr Potenzial besitzt und zudem auch regelmäßige Miet- oder Pachteinnahmen erbringen kann. Sicherlich gilt in beiden Fällen, dass ein Bedarf vorhanden sein muss, also eine Vermietung, Verpachtung oder Verkauf nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch vollzogen wird und damit Mittel zurückfließen, die Kredite u.ä. refinanzieren, so dass sich reine Spekulationsobjekte ohne realen Bezug in beiden Destinationen nicht rechnen und nicht geeignet sind, die eigenen Ersparnisse sinnvoll und gewinnbringend zu investieren. Doch Mallorca Immobilien profitieren definitiv von dem anhaltenden Boom der Insel als Touristenmagnet, insbesondere die Deutschen wählen Mallorca nach wie vor bevorzugt für ihre kleinen Fluchten, was sicherlich an der Nähe zu Deutschland, den günstigen und kurzen Flügen und nicht zuletzt an den Rahmenbedingungen der Insel liegen dürfte, die deutlich sonniger und wärmer ist als die heimischen Gefilde, dazu im Euroraum, touristisch gut erschlossen und faszinierend zugleich und obendrein sehr gastfreundlich. man sollte sich dennoch in den heutigen Zeiten auf intensive Fragen seiner Bank einstellen, die jedoch mit einem soliden Konzept bzgl. Finanzierung und Refinanzierung zur vollen Zufriedenheit zu beantworten sein dürften und sollten. Es gilt also auch in schweren Zeiten zu agieren, nicht nur zu reagieren.


Autor   Andreas Mettler
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