Handys - Die Spielkonsolen von morgen?
Ein jeder kennt sie, ein jeder hat sie auch schon und liebt sie: Handygames! Oftmals versteckt sich hinter einem schmerzverzerrten Gesicht nicht das Verfassen einer wichtigen Short Message, sondern es ist der permanente Versuch, das nächste Spiel-Level eines Handygames zu erreichen. Ob im Zug, im Bus, am Bahnhof oder einfach so. Sie sind wohl der perfekte Zeitvertreib, wenn wieder einmal die Zeit des Wartens unendlich scheint. Während es an und für sich als Zeitvertreib anfängt, kommt irgendwann der schier unbesiegbare Wille auf, dem Spiel ein Ende zu machen. Sind Handys also die Spielekonsolen von morgen? 1972 die Magnavox Odyssey und im Jahr 1982 der Commodore 64, sie legten bei den Spielekonsolen und PCs den Grundstein der Generation der Spieler. Das Resultat sind legendäre Spiele mit Grafiken, die auf Grund der technischen Begrenzung an Einfachheit nicht rudimentärer hätten sein können. Im Zeitraum der vergangenen Jahre hat sich aber sehr viel getan. Die Welten und Fiktionen, die die Konsolenwelt im 21. Jahrhundert beherrschen, sind sehr Realitäts nah und intelligent entworfen. Hervorgebracht worden sind sie durch die sich ständig weiter entwickelnden Technologien. Die Welt der Games wird auch für unterwegs verfügbar gemacht. Überträgt man das auf die Welt der Handygames, wo sind dann eigentlich die Vergleiche zu ziehen? Das Mobiltelefon das es uns ermöglicht zu spielen, wie es heutzutage ist, wird das dann morgen zu der Spielekonsole, die es möglich macht, auch zu telefonieren? Eine Antwort auf diese Frage ist JA - denn zum Spiele-Handy und natürlich dessen Games geht der Trend, ganz eindeutig! Das Vorgehen bei der Entwicklung eines Games von der Idee bis auf das Display eines Handys kann man überwiegend gleich setzen mit der bei den Spielen für Konsolen. Eine Idee entsteht ganz zu Beginn, daraufhin wird das in ein Konzept transformiert. Dieses Konzept für ein Spiel des Handy-Spiels muss nun von den Programmierern, Designern und Grafikern umgesetzt werden. Es wird dabei nicht nur das Gameplay überdacht, es muss auch auf Schwierigkeiten überprüft werden. Die Phase des Designs, wo das ganze Game gezeichnet und auch der Look ausgearbeitet wird, folgt erst, wenn diese nötigen Schritte vollbracht sind. Erst danach kann mit der richtigen Programm-Erstellung angefangen werden. Um einiges, im Vergleich mit dem legendär gewordenen Atari 2006 Tennis, komplexer und vielschichtiger sind die Abläufe selbst beim Handy geworden. Ob ein Handy-Spiel toppt oder floppt, darüber entscheidet in der heutigen Zeit schon oft die Grafik des Spiels. Die Spiele fürs Mobiltelefon vertreiben diverse Netzbetreiber, wie T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2. Aber auch viele der Handy-Hersteller, wie Nokia, Samsung, Sony Ericsson. vertreiben sie auch. Außerdem erfolgt der Vertrieb auch noch über Internet-Plattformen, die sich nur mit Handy Spiele Packeten beschäftigen, sie verkaufen oder in Abos anbieten. Ganz eindeutig in die gleiche Richtung geht bei den Handy-Spielen der Trend: dauerhaft nur voran! Auch wenn die Technologie gegenwärtig noch nicht ganz an die der PCs und Spielkonsolen heran kommt, hat uns die vergangene Zeit eines gelehrt: Dass es generell nur die Frage der Zeit ist, bis sich das ändert. In etwa zwei bis drei Jahren erwarten die Kenner diesen technischen Fortschritt, dass nämlich bei den Mobiltelefonen die Technologie der PCs und Konsolen angewendet wird. Aber auch die Produktionskosten eines Games werden damit einhergehend konstant ansteigen. Schon heutzutage werden, für ein sehr komplexes Handygame, hohe sechsstellige Summen ausgegeben. Doch wird mit der kommenden Technologie auch dieser Betrag nicht mehr ausreichend sein. Denn am Geld kann keiner sparen, der den Markt für Handy-Spiele beherrschen will. Es sind neun stellige Kosten für die Entwicklung, das muss man dabei bedenken, die die Entwicklung von bekannten
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