Goldene Unruh 2010
„And the Oscar goes to…“ diesen erwartungsfreudigen Satz hören Schauspieler besonders gerne wenn sie in einer der Kategorien der Academy Awards nominiert sind. Denn der Oscar ist die höchste Auszeichnung, die ein Schauspieler, Regisseur oder ein Filmspezialist gewinnen kann. Genauso ist das mit der Goldenen Unruh. Seit 1998 wird dieser Uhrenpreis vergeben. Für Uhrenliebhaber ist das zum wichtigsten Event im Bereich der Uhren geworden. Das Nachrichtenmagazin FOCUS, die Online Ausgabe des Magazins und das „Uhren-Magazin“ riefen auch 2010 wieder zur Wahl der Goldenen Unruh auf. Über 10.000 Uhrenliebhaber beteiligten sich an der Wahl und entschieden in fünf Preiskategorien über Sieg und Niederlage. Am 25. Februar wurden dann die Sieger in der Flugwerft in Schleißheim bekannt gegeben.
In der ersten Kategorie geht es um Uhren, die einer Preisklasse von bis zu 1.000 Euro liegen. Der Gewinner ist die Uhrenmanufaktur „Sinn Spezialuhren“ mit ihrer 900 Flieger. Diese Herrenuhren Modelle sind besonders für Piloten gut geeignet, da sie verschiedene technische Komplikationen wie zweite Zeitzonenanzeige besitzt.
In der zweiten Kategorie Uhren bis 5.000 Euro belegt die Manufaktur „Glashütte Original“ mit der Senator Zeigerdatum den vordersten Platz. Diese Uhr besticht durch ihr puristisches Design, ihre Schlichtheit und ihre feine handwerkliche Verarbeitung.
Die dritte Preiskategorie schließt alle Uhren ein, die bis zu 10.000 Euro kosten können. Den ersten Platz belegte wieder eine „Sinn Spezialuhr“. Diesmal die 6100 Régulateur Rotgold, welche eine Weiterentwicklung des Handaufzug-Werks Unitas 6498-1 darstellen soll.
Die Kategorie D, Uhren bis 25.000 Euro wird von der La Tradition von „Breguet“ angeführt. Eine der wenigen Automatikuhren, die auf den vorderen Plätzen gelandet ist. Abschließend ist noch die letzte Kategorie zu nennen. Mit einem Preis von über 25.000 Euro sicherte sich die Moser Perpetual 1 von H. Moser &Cie den ersten Platz.
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