Geschichtliche Entwicklung des Schlafzimmers
Bei einem Schlafzimmerhandelt es sich um einem Raum, in den man sich zurückzieht, um entweder sich zu entspannen, oder aber zu schlafen. Das Schlafzimmer befindet sich dabei in den Grenzen von einem Wohnhaus. In einem Schlafzimmer stehen dabei mindestens eine Schlafstelle (meist ein Bett, bestehend aus Matratze und Lattenrost), ein Schrank und ein Nachtisch. Insbesondere der Lattenrost sollte dabei bequem sein, wie auch die Matratze. Als Fußbodenbelag eignet sich für ein Schlafzimmer neben Teppichboden auch Laminat und Parkett. Fliesen sind als Bodenbelag eher ungeeignet, weil man mit den nackten Füßen voran aus dem Bett steigt.
Schlafzimmer, so wie sie heute üblich sind, waren in der Eisen- und auch zuvor noch in der Eisenzeit weitgehend unbekannt. Dort wo man wohnte, da schlief man auch – meist auf einem Lager auf Stroh, aber auch auf dem „nackten Erdboden“, oftmals mit ihren Tieren unter einem Dach, oder aber im Freien. Es war im Mittelalter, als die ersten Betten auftauchten und es üblich wurde den Raum zum Schlafen abzugrenzen. Wie viele andere auch, so war auch dies jedoch zunächst ein Privileg der Reichen und der Adligen.
Noch zu Beginn des. 20. Jahrhunderts war es für die normalen Bürger ein meist unerschwinglicher Luxus im Haus einen Raum vorzusehen, der als Schlafzimmer genutzt wurde. Aber auch noch heute sind viele Menschen gezwungen im Wohnzimmer auf der Couch zu schlafen, insbesondere dann, wenn viele Kinder im Haushalt vorhanden sind und das Geld knapp und daher nicht für eine größere Wohnung reicht. Seit Beginn der 1960er Jahren ist es aber eher üblich dass die Wohnung / das Haus einer Kleinfamilie jedem Familienmitglied ein eigenes Schlafzimmer bieten kann. Sucht man heute eine Wohnung, achtet man in der Regel auch darauf.
Georg Tramsen
nesta123@gmx.net
|
Artikel empfehlen Artikel drucken kommentieren |

