Formen eines Horoskops
Hört man hierzulande das Wort Horoskop, so verbinden viele dieses automatisch mit den Sternzeichen der westlichen Astrologie. Hier haben wir Steinbock, Wassermann, Fisch, Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze. Neben dem westlichen Horoskop gibt es aber noch einige andere Formen, die sich durchsetzen konnten. Wir kennen das chinesische Horoskop. Hier haben wir beispielsweise die Tierkreiszeichen Affe, Hund, Schwein, Ratte oder auch die Schlange. Diese beiden genannten Formen unterscheiden sich einerseits in den Tierkreiszeichen und deren Benennung, auf der anderen Seite auch in ihrem Zyklus. Westliche Astrologie und deren Sternzeichen werden innerhalb eines Jahres durchlaufen. Die zwölf Tierkreiszeichen der chinesischen Astrologie durchlaufen einen Zyklus von 12 Jahren. Daneben ist die westliche Astrologie am Verlauf der Sonne ausgerichtet, die chinesische Astrologie am Mondjahr. Neben diesen doch recht bekannten Horoskop-Formen gibt es dann noch die indianische Astrologie und die keltischen Baumhoroskope. Diese beiden Formen eines Horoskops zeichnen sich durch die Verbundenheit zur Natur dieser beiden Völkerstämme aus. Indianische Tierkreiszeichen werden Totem genannt. Diese sind von der Namensgebung an die Natur angelehnt, die der Indianer in seiner unmittelbaren Umgebung hatte. Hier gibt es beispielsweise den Puma, den Roten Habicht oder auch den Hirsch. Das Horoskop wird in der indianischen Astrologie auch als Medizinrad bezeichnet. Diese Horoskopform orientiert sich auch am Verlauf der Sonne. Das keltische Horoskop nutzt als Zeichen die Bäume. Baumzeichen gibt es insgesamt 21 Stück. Diese haben jeder zwei unabhängige Zeiträume im Jahr zugewiesen bekommen für die Dauer von 14 Tagen. Ausnahme sind die Eiche und der Olivenbaum. Diese Zuordnung resultiert aus der Kultur und dem Glauben der alten Kelten. Man kann also anhand dieser einfachen Informationen erkennen, wie unterschiedlich das Horoskop aufgebaut sein kann.
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