Fertiggaragen und Carports als preiswerte Alternative
Bewiesen wird dies dadurch, dass viele Menschen davor zurück schrecken, eine gemauerte Garage zu bauen oder bauen zu lassen, weil dafür ein umständlicher Bauantrag gestellt werden muss und die Investitionskosten relativ hoch sind. Fertiggaragen und Carport stellen dazu eine preiswerte Alternative dar, bei der man in den meisten Kommunen nur noch eine Bauanzeige machen muss.
Bei der optischen und funktionellen Gestaltung der Carports sind der Fantasie nur die Grenzen der Statik gesetzt. Die Gestaltung der Dächer zum Beispiel kann vom schlichten Flachdach bis zum Freizeit- und Nutzdach gehen. Wer den Platz hat, sollte über einen Doppelcarport nachdenken, bei dem die eine Hälfte zum Schutze des Fahrzeuges dient und die andere Hälfte so umfrieden wird, dass dort nicht benötigte Gartenmöbel, Rasenmäher und Co. untergestellt werden könnten. Die Dachfläche beim Carport könnte als erhöhter Freisitz oder für die Einrichtung eines Wäschetrockenplatzes genutzt werden oder begrünt werden, dass man beim Blick aus den oberen Etagen der benachbarten Wohngebäude nicht auf graue oder schwarze Flächen schaut.
Die Dachkonstruktion kann auch aus beplankten Balken und einer Ziegelauflage bestehen, die wie das Satteldach eines Wohnhauses gestaltet wird. Dabei gewinnt man unter Umständen sogar zusätzliche Lagerfläche, wenn man auf Traufhöhe einen begehbaren Boden einziehen und eine Klapptreppe oder feste Treppe einbauen lässt. Hier können zum Beispiel nicht benötigter Weihnachtsschmuck oder im Winterhalbjahr die eingetüteten Auflagen der Gartenmöbel untergebracht werden.
Auch Fertiggaragen lassen sich auf diese Weise multifunktonal nutzen. Da sie auch mit Bodenplatte, Fenstern und Schlupftüren ausgestattet werden können, lassen sie sich problemlos auch für die Einrichtung einer Hobbywerkstatt nutzen.
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1@gmx.net
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