Emerson, Lake & Palmer – Eine große Karriere
Dass die Gründung einer derartig erfolgreichen Band wie Emerson, Lake & Palmer eher zufällig geschah, erscheint beinahe unglaublich. Doch dabei handelt es sich um eine Tatsache. Im Jahre 1970 spielte Keith Emerson als Keyboarder bei The Nice, konnte mit der Band aber nur mäßige Erfolge verbuchen. Irgendwann begann er damit, nach einer ganz neuen, musikalischen Herausforderung zu suchen und wurde schon bald fündig. Er lernte in San Francisco den Sänger und Bassisten Greg Lake kennen, der damals noch mit der Band King Crimson unterwegs war. Eine gemeinsame Session machte schließlich deutlich, dass beide Musiker extrem gut miteinander harmonierten und unheimlich viel Potenzial für ein gemeinsames Projekt besaßen. Fehlte nur noch ein Schlagzeuger, um das gemeinsame Bandprojekt umsetzen zu können. In Carl Palmer fanden sie schließlich den geeigneten Mann. Er war bis dahin mit Atomic Rooster unterwegs. Die drei Musiker begannen, intensiv miteinander zu arbeiten und merkten schnell, dass sie quasi ein Dreamteam bildeten. Eine derartige Harmonie, wie sie zwischen diesen drei Musikern herrschte, war und ist sehr selten in dem Business. Kein Wunder also, dass sie gleich mit ihrem ersten Album „Emerson, Lake & Palmer“ absolut begeisterten. Die Kritiker waren voll des Lobes, und das Publikum hatte damit ganz neue Stars gefunden. Obwohl diese neue Kombination von Rock, Jazz und Klassik im ersten Moment doch etwas gewöhnungsbedürftig war, fand sie eine riesige Anzahl von Fans. Schnell konnten Emerson, Lake & Palmer ein breites Publikum von sich überzeugen. Überaus selten gelang es bisher einer Band, innerhalb so kurzer Zeit derartige Erfolge zu feiern. Emerson, Lake & Palmer prägten die 70er mit ihrer Musik. Doch schon Ende der 70er Jahre war es mit der Band aus.
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