Einen eigenen Blog erstellen – aber richtig
Das Wort „Blog“ kommt von Weblog, einem Logbuch im Web. Erste Weblogs, die 1994 erschienen, waren wie Tagebücher, in denen die Betreiber regelmäßig aus ihrem Leben berichteten. Im Jahr 1999 entstand die Abkürzung Blog.
Um einen eigenen Blog zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder schließt man sich einer der großen Communities wordpress.com oder blogger.com an und erstellt dort seinen Blog oder man installiert auf eigenem Webspace mittels einer Software einen gehosteten Blog.
Einen Communityblog zu erstellen hat den Vorteil, dass man schnell mit seinem Blog online ist und sich dann nur noch um die Inhalte kümmern muss, die man seinen Lesern zur Verfügung stellen will. Der Nachteil ist, dass oft zwangsweise Werbung für die Community im Blog angezeigt wird und dass man wenige Möglichkeiten hat, den Blog in Design und Funktionalität an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Einen Blog auf eigenen Webspace zu erstellen hat den Vorteil, dass man alleine entscheiden kann, wie der Blog aussieht und welche Funktionen er hat. Der Nachteil ist, dass man einige Grundkenntnisse haben muss, um die Software auf den Webspace zu installieren und den Blog in Betrieb zu nehmen.
Welche der beiden Möglichkeiten man für die Erstellung des eigenen Blog verwendet, sollte vor allem davon abhängen, was man mit seinem Blog nach der Erstellung erreichen will. Soll es ein privater Blog zum eigenen Hobby sein, dann reicht oft ein Blog in einer der Communities. Soll es dagegen ein professioneller Blog sein, der auch kommerzielle Ziele erreichen soll, dann kommt man an einem gehosteten Blog nicht vorbei.
Praktische alle professionellen Blogs weltweit werden heute mit der Open Source Software WordPress erstellt, die man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen kann. Der große Vorteil von WordPress ist der, dass es dafür Tausende von meistens ebenfalls kostenlosen Funktionserweiterungen, die sogenannten Plugins gibt. Mit Plugins kann man fast jede vorstellbare Funktionalität in den eigenen Blog einbauen.
Der zweite Vorteil an WordPress für die Erstellung eines gehosteten Blog sind Hunderte von Designvorlagen, Themes genannt, mit denen man in wenigen Minuten das Aussehen seines Blogs komplett verändern kann. Damit schafft man einen hohen Wiedererkennungswert für die Besucher, für einen professionellen Blog unerlässlich.
Die Installation eines WordPress Blog geht in wenigen Minuten über die Bühne, es gibt dafür sehr gute Installationsanleitungen, übrigens auch in Deutsch. Im Web findet man gut gemachte Videoanleitungen für die Installation und Bücher zum Thema gibt es auch reichlich.
Die Installation der Plugins und der Designvorlagen ist Sache von wenigen Minuten. Jeder, der in der Lage ist, Dateien auf seinen Webspace hochzuladen und über Grundkenntnisse im Umgang mit gehostetem Webspace verfügt, ist in der Lage, sich einen WordPress Blog selber zu erstellen.
Die wichtigste Aufgabe für den frischgebackenen Blogbetreiber kommt erst wenn der Blog technisch erstellt ist. Jetzt muss der Blog mit Inhalten gefüllt werden. Dazu ist es notwendig, sich thematisch festzulegen. Nur so kann man Menschen, die sich für das gewählte Thema interessieren, mit guten und aktuellen Informationen zum Thema, für seinen Blog gewinnen.
Ein Blog lebt vor allem davon, dass er regelmäßig mit interessanten und für die Leser wertvollen Informationen gefüttert wird. Dann wird der selbst erstellte Blog sich bald einer ständig größer werdenden Fangemeinde erfreuen.
Sehr gute Informationen, wie man solch einen professionellen Blog erfolgreich erstellt, einrichtet und führt, findet man auf dieser Website, bei der es sich natürlich um einen Blog handelt.
Jürgen Schnick
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