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Eine Raucherentwöhnung lohnt sich auch nach langjährigem Tabakkonsum

Das häufig verharmloste Nikotin, das aus den Blättern der Tabakpflanze gewonnen wird, ist ein hochtoxisches Nervengift, dessen Abhängigkeitspotenzial dem harter, illegaler Drogen ähnelt. Die stark suchtfördernde Wirkung ist eine der Hauptursachen für die Abhängigkeit von Zigaretten und anderen Tabakprodukten, die allein in Deutschland jedes Jahr Tausende Todesopfer fordert.

Als Folge der schlechteren Durchblutung kann der Konsum von Nikotin unter anderem zu Thrombosen, Venenleiden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkten), Impotenz und Schlaganfällen führen. Da Nichtraucher eine deutlich höhere Lebenserwartung als Raucher haben und sich die Blutwerte von Ex-Rauchern nach Beendigung des Rauchens schnell erholen, lohnt sich eine Raucherentwöhnung auch nach langjährigem Tabakkonsum und in jedem Alter.


Autor   Daniel Maluk
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