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DSL Flatrates haben sich etabliert

Zum Standardtarif auf dem deutschen DSL- und Telefonmarkt hat sich im Laufe der letzten Jahre die Flatrate entwickelt: Sie eröffnet ihren Benutzer die unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit der vom Anbieter zur Verfügung gestellten Dienstleistungen zu einem monatlichen Pauschalpreis. In dieser Besonderheit unterscheidet sich die DSL-Flatrate von den Volumen- und den Zeittarifen, die des Öfteren fälschlicherweise ebenfalls als Flatrates bezeichnet werden. Der Clou an einer echten Flatrate ist jedoch, dass sämtliche Beschränkungen hinsichtlich Nutzungsdauer und übertragenen Daten gänzlich aufgehoben sind.

Viele DSL Provider haben Komplett-Angebote in den Markt eingebracht, die sich aus den für DSL und Telefon erforderlichen Anschlüssen sowie aus den entsprechenden Flatrates zusammensetzen. Derartige Angebote ermöglichen es dem Kunden mithin, DSL Zugang und Festnetztelefonie innerhalb Deutschlands unbegrenzt zu nutzen.

In technischer Hinsicht hat DSL gegenüber ISDN und analogen Anschlüssen den erheblichen Vorteil, dass ein spezieller Frequenzbereich für die Datenübertragung genutzt wird, so dass die Datenübertragungsgeschwindigkeit enorm hoch ist und zudem gleichzeitiges Telefonieren und Surfen problemlos möglich ist. Ein Nachteil von DSL besteht jedoch darin, dass Vermittlungsstationen die Signale modulieren und demodulieren müssen, wodurch die Verfügbarkeit von DSL in ländlichen Regionen eingeschränkt ist. In Ballungszentren, etwa in großen Städten, ist DSL jedoch konkurrenzlos.


Autor   Manuel Meister
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