Direktsaft- oder Saftkonzentrat?
Saft, ein echt natürliches Geschmackserlebnis? Verbraucher sollten beim Saft-Kauf im Supermarkt genau auf das Etikett schauen, um tatsächlich einen gesunden und leckeren Saft mit Nachhause zu nehmen. Die Deutschen mögen am liebsten Apfelsaft und verzehren etwa 13 Liter des gut bekömmlichen Saftes im Jahr. Auch andere Säfte wie Orange und Traube sind beliebt.
Es lohnt sich, beim Kauf eines Saftes genau auf die Herstellerangaben auf der Verpackung zu schauen: Direktsaft ist nämlich nur in den wenigsten Flaschen und Kartons drinnen. Bei einem Großteil der günstigen Säfte von Apfel bis Orange handelt es sich tatsächlich um Saftkonzentrat, das mit dem frisch gepressten Saft aus der Werbung nur noch wenig gemeinsam hat. Nur Direktsaft kommt direkt von der Frucht auch in die Verpackung. Saftkonzentrat wird zunächst die Flüssigkeit entzogen, um das Konzentrat nach dem Transport dann erneut mit Wasser zum Saft zu verdünnen. Erst jetzt kommt der Saft aus Konzentrat dann endgültig in die Verpackung und in den Handel. Die Hersteller machen auf ihren Verpackungen immer deutlich, ob es sich im Direktsaft oder Apfelsaft handelt. Saft aus Saftkonzentrat ist meist billiger als Direktsaft.
Auch wenn Direktsaft tendenziell teurer ist, lohnt sich für Verbraucher der Preisvergleich: Nicht selten sind günstige Direkt-Säfte vom Discounter nämlich günstiger als Saft aus Konzentrat vom Markenanbieter. Da Apfelsaft auch als Direktsaft günstig angeboten wird, lohnt sich besonders hier der Griff zum hochwertigen Direktsaft. Eine Rarität ist hingegen Orangensaft aus direkter Pressung – nur wenige Anbieter haben einen echten Orangen-Direktsaft im Programm, der schmeckt wie frisch gepresst. Das Geschmackserlebnis hebt sich allerdings sofort vom Konzentrat-Einerlei ab.
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