Die variablen Statikmischer
Statikmischer sind ein wichtiger Bestandteil vieler moderner Heizungsanlagen, bei denen Prozesswärme, solare Energie oder vorhandene Restenergie in Wärmepumpensystemen genutzt werden soll, um dadurch für behagliche Wärme zu sorgen. Sie erfüllen dort die Funktion eines Wärmetauschers. So kann man zum Beispiel die bei der Temperaturkontrolle von Kühlräumen am Kompressor entstehende thermische Energie in ein Heizsystem einspeisen, wenn man die Kühlflüssigkeit durch einen Wärmetauscher leitet. Dabei werden Statikmischer aus besonders leitfähigem Material eingesetzt, die über hauchdünne große Oberflächen sehr viel Energie aufnehmen und sie an ein Trägermedium, wie zum Beispiel Wasser, übergeben. Dieses erhitzte Wasser kann dann in den Rücklauf eines bestehenden Heizkreislaufes eingespeist werden und dort dafür sorgen, dass teuere Elektroenergie eingespart wird. Mit einem ähnlichen Prinzip arbeiten Solaranlagen, die die thermische Energie der Sonnenstrahlen nutzen und in Röhrenkollektoren Statikmischer einsetzt, die die unterschiedlich erwärmten Schichten des Wassers verwirbeln und ihm dabei einen großen Teil der Energie entziehen und diese ebenfalls an ein Trägermedium weiterleiten.
Die Funktion der unterschiedlichen Mischelemente wird dabei von Vakuumtechnik unterstützt, die durch die Erzeugung eines Unterdrucks im System für den Transport der zu mischenden Stoffe sorgt. Dabei können die Stoffe sowohl gasförmig, flüssig als auch granuliert sein. Die Art der zu mischenden Materialien entscheidet über die Bauart der einzusetzenden Pumpen aus der Vakuumtechnik. Je größer die Körnung des zu transportierenden Stoffes, desto größer muss der Durchlass in der Pumpe sein. Das bedeutet, dass bei Granulaten Taumelkolbenpumpen, Drehkolben- und Drehschieberpumpen zum Einsatz kommen und bei Gasen und klaren Flüssigkeiten der punktgenaue und kontinuierliche Transport besser durch Schraubenpumpen gesichert werden kann.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de
Statikmischer
Vakuumtechnik
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