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Die Nutzung von natürlichem und künstlichem Licht

Auf die Frage, welches Licht für verschiedenste Tätigkeiten, für unser Wohlbefinden und für unseren Geldbeutel wohl das Beste sei, gibt es eigentlich nur eine Antwort: das Tageslicht. Es ist kostenlos und von Morgens bis Abends im Überfluss vorhanden. Eine energieeffiziente Bauweise schließt demnach auch immer die optimale Nutzung des Tageslichtes mit ein. Durch große Fenster kann viel Licht in die Räume fallen, gleichzeitig auch die Wärme des Sonnenlichtes als kostenlose Heizung genutzt werden und dadurch jede Menge Energie gespart werden. Da es jedoch abhängig von der Tageszeit, Jahreszeit und geographischer Lage unterschiedlich scheint, muss man gleichzeitig mit dem Bau an Möglichkeiten denken, das Tageslicht durch Sonnenschutz-Anlagen dosieren und durch künstliche Beleuchtung ergänzen zu können.

Ein gut geplantes Lichtkonzept muss mehrere Beleuchtungsaufgaben erfüllen können. Dabei muss die nötige Helligkeit bei größtmöglicher Energieeinsparung erzielt werden, was nur möglich ist, wenn eine stufenlose Zuschaltung des künstlichen Lichtes bei Abnahme des natürlichen Lichtes möglich ist. Je größer und tiefer ein Raum ist, umso mehr Lampenreihen parallel zum Fenster sollten darin vorhanden sein, so dass man dann beginnend an der vom Fenster am weitesten entfernten Seite das Licht hinzu schalten kann. So kann das Beleuchtungsniveau im ganzen Raum gleichmäßig gestaltet werden. Zudem kann eine mit Lichtsensoren ausgestattete Beleuchtungselektronik die Steuerung der Lichtschaltung nach Lichtmenge übernehmen oder über Bewegungsmelder selten und nur kurzzeitig benutzte Räume effizient und sicher ausleuchten.


Autor   Wolfgang Palme
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