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Die kongolesische Küche

Die kongolesische Küche ist, wie die meisten anderen afrikanischen Küchen auch, relativ scharf. Das Fleisch, das meistens in Form von Eintopf mit vielen verschiedenen Gemüsesorten zubereitet wird, wird dann noch mit zahlreichen Gewürzen varriert. Besonders Chili, Ingwer, Knoblauch und Pfeffer dienen als Schärfe- und Geschmacksverstärker. Aber auch Koriander, Kümmel, Sesam, Muskat und Kardamon werden häufig verwendet.

Typisch für die schwarzafrikanische Küche ist es, dass zu den Eintöpfen „Fufu“ serviert wird. Das ist ein fester Brei aus Kochbananen, Yams – oder Maniokmehl, der zu Kugeln gerollt und mit den Händen in den Eintopf getunkt wird. Fufu neutralisiert ein Wenig die Schärfe und ist im Kongo eine weit verbreitete Beilage.

Ein typisch kongolesischer Eintopf besteht aus Fleisch, das in einem großen Topf mit zahlreichen Arten von Gemüse gekocht wird. Dabei kommen oft frische Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Chili zum Gebrauch. Manchmal wird das Gericht dann noch mit ungesüßter und ungesalzener Erdnussbutter verfeinert, was dem Geschmack eine ganz besondere Note gibt. Das Gericht wird dann in einem großen Topf serviert und jeder macht sich mit der Hand eine Kugel aus dem Fufu, tunkt sie in den Eintopf und schiebt dann alles in den Mund, denn in Afrika isst man mit den Händen.

Selbstverständlich essen die Kongolesen auch viele Früchte. Besonders Ananas, Papayas, Mangos und Kokosnüsse werden gerne und viel verspeist.


Autor   Kai Fendel
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