Die berühmten Kirschen aus Nachbars Garten
Sie schmecken immer besser als die eigenen, die Kirschen aus Nachbars Garten. Warum eigentlich? Und warum ist mit dem Nachbarn nicht gut Kirschen essen? Weil man ihm die vorher aus seinem Garten geklaut hat?
Kirschen gehören zu den beliebtesten Früchten, und tauchen schon in alten Weisheiten und Redewendungen auf. Genauso die Kirschkerne. Haben uns nicht schon die Großeltern davor gewarnt, die Kerne zu schlucken oder wild durch die Gegend zu spucken?
Kirschen essen, egal ob die eigenen, oder die des Nachbarn, ist gesund und macht Spaß. Kirschkerne zu spucken, aber auch. Und so mancher achtlos ausgespuckte Kirschkern wuchert später, wie Unkraut als Wildkirsche.
Die Kirsche ist sowohl roh, wie auch gedünstet und eingemacht, sehr lecker. Sie lässt sich gut zu Marmelade oder Gelee verarbeiten, oder aber in einen leckeren Obstkuchen verarbeiten.
Auch im Getränkebereich findet man die Kirsche. Als Saft oder Nektar alkoholfrei, oder aber auch als Likör oder Schnaps ist die Kirsche überall im Getränkehandel vertreten.
Doch was passiert nun mit den ganzen Kernen, die bei der Verarbeitung übrig bleiben? Kirschkerne werden gesammelt, gereinigt und können dann entweder zum Basteln verwendet werden, oder aber zur Füllung von Kirschkernkissen dienen.
Kirschkernkissen sind sehr beliebt als wohltuendes Hilfsmittel bei Bauch- oder Gliederschmerzen. In der Mikrowelle oder im Bachofen aufgeheizt, halten sie über einen längeren Zeitraum die Temperatur. Ebenso kann man eine Kühlung erreichen, indem man die Kerne einfach im Gefrierfach kühlt und dann im Beutel oder Tuch auf die betroffene Stelle auflegt.
Deshalb sollte ein Kirschkernkissen in keinem Haushalt fehlen, die Handhabung ist einfach und die Wirkung groß. Auch ein selbst gemachtes Kirschkernkissen ist ein willkommenes Geschenk oder Mitbringsel. Kirschkerne können online oder auch beim Bastelbedarf gekauft werden. Eine Hülle aus Baumwollstoff nähen, die Kerne einfüllen und fertig.
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