Die bayerische Trachtenmode
Traditionell findet jedes Jahr am Eröffnungstag des Oktoberfests der Schützen- und Trachtenumzug statt. Fast 10000 Teilnehmer aus über hundert Trachtenvereinen nehmen an diesem Spektakel teil. Die Besucher bewundern die vielfältige Traditionskleidung, wie Lederhose und Dirndl. Dass die Besucher aus aller Herren Länder jedes Jahr aufs Neue aus dem Staunen nicht mehr herauskommen hat man verschiedenen Trachten- und Heimatvereinen zu verdanken. Die Lederhosen für Herren und das Dirndl für Damen werden nur dank dieser Vereine noch regelmäßig getragen. Irgendwann kamen die Trachten nämlich aus der Mode und galten als unmodern. Mit viel Schweiß und Mühe haben es die alteingesessenen Vereine geschafft diese Tradition zu erhalten.
Wenn man jemand aus dem Norden von Deutschland oder Besucher aus anderen Ländern fragt, was sie unter Trachten verstehen, so lautet die Antwort meist gleich: Lederhosen und Dirndl sind die bayerische Tracht. Unwissende erkennen die kleinen aber feinen Unterschiede nicht, die zum Beispiel bei der Länge der Hosen gemacht werden. Und würde man einen waschechten Bayer fragen, so könnte er einen langen Vortrag darüber halten, welches Leder sich am besten verarbeiten lässt und für welche Hosenlänge es benutzt wird.
Bei der Trachtenmode für Damen sieht es nicht viel anders aus. Die Dirndl unterscheiden sich in drei Längen und es gibt neben der moderneren Variante auch noch den Landhausstil. Selbstverständlich gibt es mittlerweile auch für Frauen Lederhosen, wobei sich der traditionelle Stil nicht immer durchsetzt. Stickereien findet man zwar immer. Aber inzwischen gib es die Krachledernen für Damen in allen erdenklichen Farben, wie rot, türkis und pink.
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