Der Palast von Knossos auf Kreta
Die meisten Urlauber besuchen auf ihren Kreta Reisen die wichtigste archäologische Ausgrabung die Kreta zu bieten hat und das ist der Palast von Knossos. Entdeckt wurde Knossos von einem Händler der sechs Räume dieses Palastes ausgrub ohne eigentlich zu wissen was er dort ausgrub. Der Palast von Knossos ist das Zentrum der minoischen Kultur. Knossos war bis zu seiner Entdeckung unter einem Schutthügel begraben.
Der bekannte englische Archäologe, Arthur Evans, erwarb den Hügel, um die Ruinen des Palastes auszugraben. Eingestürzte Decken und ehemalige Holzsäulen restaurierte er zwischen 1900 und 1925 mit Beton, Gips und Farbe. Für den Beton und vor allem für den Stahlbeton, der seit 1925 für die Restaurierungsarbeiten verwendet wurde, muss jedoch ein Ersatz gefunden werden, weil die archäologischen Reste dem großen Druck der Betondecken und Wände nicht standhalten.
Obwohl Knossos schon fast tausend Jahre lang überlebte sind mittlerweile starke Restaurierungsarbeiten notwendig denn die vielen Kreta Urlauber, die Knossos besuchen, laufen über die archäologischen Reste und treten sie immer mehr zu Staub. Um die archäologischen Reste zu schützen sollen nun ursprüngliche Holzstege gebaut werden, über die die Besucher den Palast erkunden können. Es werden jedoch nicht mehr alle Teile des Palastes zugänglich sein. Viele Experten wollen sogar, dass Knossos nicht mehr für Kreta Urlauber zugänglich ist, dies würde jedoch dazu führen das der Tourismus auf Kreta unter erheblichen finanziellen Einbußen leiden würde.
Das Areal von Knossos umfasst in etwa 22000 Quadratmeter und der Palast liegt um einen zentralen Hof. Im Palast von Knossos befinden sich Vorratsräume, Werkstätten, Wohnräume, Gänge und Treppen. Man findet hier jedoch keine sanitären Anlagen. Außerhalb des Palastes liegt eine Stadt, in ihrer Blütezeit, bis zu 50000 Einwohner lebten.
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