Das Wasserbett Gedanken zu seiner Anschaffung
Das Angebot bei Wasserbetten ist nur sehr schwer zu überschauen. Viele Fragen und viele Auskünfte!
Die Anschaffung eines Wasserbettes erfordert im Allgemeinen einen etwas höheren finanziellen Einsatz als ein konventionelles Bett. Da es sich in jedem Falle um einen vierstelligen Betrag handeln wird (bei allen Billig-Angeboten sollte man vorsichtig sein!) empfiehlt der seriöse Fachhandel eine ausgiebige Vorinformation. Man sollte sich aufklären lassen über die diversen Systeme, wie zum Beispiel:
SOFTSIDE: Hier liegt die Wassermatratze, sprich der "Wasserkern", in einer thermoisolierenden
Schaumstoff - Wanne. Der Wasserkern kann in ein herkömmliches Bett eingebaut werden oder auch frei stehend verwendet werden. Beim Typ HARDSIDE wird der Wasserkern durch einen stabilen Möbelrahmen
gehalten. Der Nachteil hierbei ist die feste Kante an den Seiten. Sie wirkt wenig komfortabel, ja teilweise unbequem, weshalb dieser Typ immer weniger Freunde findet. Der Typ NIVEAU besitzt einen Wasserkern mit Ausgleichstank. Er empfiehlt sich für wechselnde Benutzergewichte. Wird das Bett zum Beispiel in einem Hotel verwendet, so ist die Anpassung an das Gewicht des Benutzers sehr vorteilhaft.
Der Typ LEICHTGEWICHT hat nur eine geringe Füllhöhe. Wird für leichtgewichtige Personen, wie etwa bei Kindern verwendet oder kann auch als Auflage auf eine konventionelle Matratze dienen.
Der Wasserkern ist neben der Heizung die wichtigste Komponente aller Wasserbetten. Er besteht aus Vinyl, einem besonders haltbaren Kunststoffmaterial. Ein gefüllter Wasserkern muss sich in einer Sicherheitswanne befinden. Diese Sicherheitswanne verhindert, dass im Falle eines Loches im Wasserkern, Feuchtigkeit austreten kann. Der Wasserkern wird von einem speziellen "Matratzenbezug für Wasserbetten" bedeckt.
Der Matratzenbezug dient als Schlafunterlage und absorbiert die Feuchtigkeit beim Schwitzen. Er sollte
elastisch sein und aus einem voll waschbaren Material bestehen. Ein Bezug der mit eine Reißverschluss abtrennbar ist, wäre in jedem Falle vor zu ziehen. Ein Bett mit zwei Wasserkernen (Doppelbett) sollte auch zwei getrennte Heizungen haben um ggf. eine Seite ab zu schalten.
Manche Interessenten von Wasserbetten fürchten sich vor einer eventuellen "Seekrankheit". Die Wasserkerne sind zwar so konstruiert, dass sie randlos gefüllt werden können, aber manchmal kann die Angst vor der Seekrankheit nur durch den Einbau eines Wellendämpfers behoben werden. Der Wellendämpfer besteht aus einem Vliesmaterial das man in mehreren Lagen in den Wasserkern einbaut. Es saugt sich voll und verhindert so die weitere Verschiebung der einzelnen Kammern.
Autor: Sandra Müller
Mail: vz(at)hub-eisenach.de
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