Bilder, Filme und Grafiken bevorzugt
Immer mehr Webseiten werden in Flash programmiert. Ursprünglich war es ein bloßes Animationswerkzeug und wurde dementsprechend nur für Intros oder animierte Werbebanner verwendet. Erst mit der vierten Version wurde Flash um ein ActionScript erweitert, mit dem ganze Webseiten erstellt werden können.
Die Geschichte von Flash reicht nur bis Mitte der 90er Jahre zurück. Damals veröffentlichte die Firma FutureWave das vektorbasierte Illustrationsprogramm SmartSketch, was es ein Jahr später zum FutureSplash-Animator, dem Vorgänger von Flash, weiterentwickelt hatte. Im gleichen Jahr wird die Firma FutureWave von Macromedia übernommen. Fortan erfolgt die Weiterentwicklung unter dem Namen Flash. 1997 wird die erste Version veröffentlicht. Neue Versionen folgen im Rekordtempo, schon 1999 kommt die bereits erwähnte vierte Version auf den Markt. 2005 wird Macromedia von Adobe übernommen. Das Unternehmen zahlt 3,4 Milliarden US-Dollar. Mittlerweile ist die zehnte Version erhältlich. 2008 legt Adobe die Spezifikation für Flash offen. Damit soll es Suchmaschinen möglich sein, Flash-Dateien zu durchsuchen und so in ihre Ergebnisliste aufzunehmen.
Aus der Welt ist das Problem, dass Suchmaschinen nur wenig mit diesen Dateien anfangen können, damit aber noch nicht. Denn der Textcode von Seiten, die grafisch orientiert sind und mit Filmen, Bildern und Texten, die grafisch eingebettet sind, arbeiten, bietet nur wenige Angriffspunkte. Eine Suchmaschinenoptimierung dieser Seiten ist so kaum möglich. Wer darauf angewiesen ist, über eine Suchmaschine gefunden zu werden, sollte deswegen noch auf Flash verzichten. Nicht einmal Firmen, die professionelle Suchmaschinenoptimierung bieten, ist bislang der Durchbruch gelungen. Die Suchmaschinenhersteller arbeiten aber mit Hochdruck an einer Lösung, sodass in der kommenden Zeit mit einer Verbesserung zu rechnen ist.
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