Auto.de informiert: Diskussion Umweltzonen
Seit dem Frühjahr 2007 gibt es in vielen Großstädten der Bundesrepublik sogenannte Zonen, in denen die Feinstaubverordnung greift. Diese Verordnung ermöglicht die Errichtung von Umweltzonen, in denen nur Autos mit Euro-Abgasnorm Feinstaubgruppe 4 fahren können und sich nach einem bestimmten Feinstaubausstoß richten. Der Automobilclub ADAC hat nach zweijähriger Durchführung eine Studie veröffentlicht. Die nun belegt, dass die Verordnung wohl keinerlei Effekt hatte. Der ADAC spricht folglich den Nutzen der Umweltzonen ab.
Grundlage der Studie war der Vergleich der Konzentration von Feinstaub und Stickstoffdioxid in unterschiedlichen Städten mit und ohne Umweltzone. Bei der Studie kam heraus, dass die Luftqualität nach der Einführung der grünen Zone keine nachweisliche Verbesserung ergeben hatte. Zudem sind drei weitere Probleme entstanden. Dazu gehört der hohe Verwaltungsaufwand, die eingeschränkte Mobilität der Autofahrer und die Zusatzkosten für die Autofahrer und Anwohner. Somit ist die Maßnahme nach dem ADAC „unverhältnismäßig“.
Der BUND für Umwelt und Naturschutz sieht das differenzierter. Sie bezweifeln zum einen die Aussagekraft der vom ADAC durchgeführten Studie und zum anderen meint der BUND wurde mit der Umweltzone allein kein großer Effekt erwartet. Nur die Kombination aus mehreren Maßnahmen wäre sinnvoll. So sollten die ungefilterten Baumaschinen abgeschafft werden oder die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs verbessert werden und so weiter. Günstige, Grüne Autos im Marktportal Auto.de
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