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Andrew Terker – Keine Blockaden?

In seinem letzten Text „Über die Angst, manipuliert zu werden, und die Angst, selbst zu manipulieren“ schrieb Andrew Terker ein wenig über seinen Freund, den hawaiianischen Kahuna. Da der Autor seine Identität schützen möchte, wird er ihn „Uncle Leyton“ nennen. Uncle Leyton war der erste Mensch, dem Andrew Terker je begegnet ist, der wahrlich „auf Erden wandelte“. Was Andrew Terker damit meint, ist, dass die Erde mit Uncle Leyton vibrierte. Man konnte Uncle Leyton schon lange, bevor man ihn physisch mit den Augen sah, fühlen und wahrnehmen. Er hat niemals diese Erfahrung mit einem Europäer gemacht. Warum?

Wenn man Uncle Leyton fühlte, war es schwer zu sagen, wo er anfing und wo die Erde endete. Er hatte eine weibliche Kollegin, Auntie Dottie. Sie war nicht weniger macht- und kraftvoll als Uncle Leyton. Die Erde bebte buchstäblich mit ihren Bewegungen, Gedanken und Gefühlen, so Andrew Terker. Uncle Leyton hatte grosse Hochachtung vor ihr; umgekehrt genauso. Häufig beteten und arbeiteten sie zusammen.

Mehrfach hatte Andrew Terker die Gelegenheit, die beiden beim gemeinsamen Beten zu erleben. Niemals zuvor in seinem Leben hatte der Autor in Europa oder dem Nordamerikanischen Festland irgend jemanden wie sie erlebt. Gleich nachdem er ihnen begegnet war, hielt Andrew Terker sie für ein Beispiel dessen, was Menschen energetisch werden können. Aber sie waren nicht die einzigen. Später traf er Menschen, ähnlich wie sie, auf anderen Polynesischen Inseln. Bei diesen Menschen war es schwer, den Unterschied zwischen ihrem Herzschlag und dem der Erde zu erkennen.

Andrew Terker: Möglicherweise fällt es Ihnen schwer, sich vorzustellen, was oder wie der Herzschlag der Erde sein kann, bis Sie sich daran erinnern, dass die Erde einen vulkanischen Kern besitzt. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes der Puls des Feuers. Seine Erfahrung mit diesen beiden Menschen war, dass auch sie einen Herzschlag des Feuers hatten.

Warum sind die Europäer und Nordamerikaner so anders als Auntie Dottie und Uncle Leyton? Einer der Gründe ist, berichtet Andrew Terker, dass die Europäer und Nordamerikaner so viel mehr Blockaden haben. Sie sind normalerweise gegenüber ihrem eigenen inneren Kern und gegenüber der Erde weitaus verschlossener. Ein anderer Grund ist, dass sie in Angst leben. Auntie und Uncle taten das nicht. Sie würden niemals auch nur in Erwägung ziehen, aus der Angst heraus oder in Angst zu denken und zu handeln.

Einige Leser mögen vielleicht annehmen oder gar behaupten, dass die beiden keine Christen waren. Sie waren es jedoch. Beide waren sehr respektierte und angesehene Mitglieder ihrer Hawaiianischen Kirche. Was war anders in der Hawaiianischen Kirche? Die Hawaiianische Kirche, so wie Andrew Terker sie kannte, übernahm nie den leidenden Jesus, der in Europa so bekannt ist. Ihr Jesus war voller Liebe und Grosszügigkeit. Darüber hinaus war ihr Jesus auch sehr mit der Erde verbunden. Als sich das Christentum im 19. Jahrhundert auf Hawaii etablierte, brachten die Hawaiianer, die zu Gläubigen wurden, einen Teil ihrer ursprünglichen Religion in das Christentum mit ein. Ihre Götter waren machtvoll und häufig auch streng. Aber sie waren auch ein Teil der Erde und voller Leben. Ihre Götter waren alles andere als Leiden, heisst es weiter in Andrew Terkers Artikel.

Europäer täten gut daran, Auntie und Uncle kennenzulernen, zumindest energetisch, so Andrew Terker. Die Welt um uns herum würde in grossem Masse von dem profitieren, was wir in uns haben. Andrew Terker betont: Die ursprüngliche Intention der menschlichen Existenz war niemals, dass wir zur Last unseres Planeten werden. Vielmehr sollte unsere Existenz dem Planeten von Nutzen sein. Wir müssen unsere Ängste, Blockaden und das Leiden loslassen, damit dies geschehen kann.


Autor   Paul Schmidt
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